Samstag, 31. Dezember 2011

Happy Birthday und Guten Rutsch!

Hallo ihr Lieben,

heute ist für viele ein besonderer Tag auf der Welt, weil es der letzte im alten Jahr ist. Für mich ist es aber ein ganz besonderer Tag, weil heute meine Süße Geburtstag hat.

Ich wünsche Dir mein Sonnenschein alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Ich hoffe alle deine Wünsche gehen in Erfüllung und dein neues Lebensjahr wird prall gefüllt sein mit sehr viel Liebe, Lachen, Gesundheit, Freude, Erfolg und gemeinsamen Stunden mit deinen Lieben! Du fehlst mir unglaublich und ich hasse es heute nicht bei Dir sein zu können, so wie jedes Jahr!
Es fühlt sich einfach falsch an, wenn wir nicht zusammen deinen Geburtstag feiern und ins neue Jahr starten können. Trotzdem hoffe ich Du genießt deinen Tag und ihr habt ne geile Zeit im Schnee! Fühl dich gedrückt, geherzt und gebusserlt... ich bin in Gedanken bei Dir ... and never forget that I LOVE YOU!



Allen anderen wünsche ich einen super geschmeidigen guten Rutsch ins neue Jahr! Lasst es ordentlich krachen und trinkt einen auf mich!

Ich werd ein bisschen vor euch, genauer gesagt 12h vor euch reinrutschen. Leider im wahrsten Sinne des Wortes, weil es bei uns -trotz angeblichem Sommer- seit einer Woche komplett durchregnet. Das Wetter ist sowas von bescheiden, dass teilweise die Veranstaltungen abgesagt wurden für heute abend. So auch die, auf die wir eigentlich gehen wollten. Geplant war eine rießen beach-party am Mount Maunganui Traumstrand mit Liveband und guter Laune. Daraus wird dank dem tollen Sommerwetter in Neuseeland jedoch nichts. Zu allem Überfluss kursiert grade auch noch ein schöner Darminfekt, den sich Nadine eingefangen hat und mit ihr wollte ich eigentlich ins neue Jahr starten. Tja, jetzt müssen wir erst mal einen neuen Plan basteln ... es könnte so einfach sein. :)

An guada Rutsch... eure Sabsi :)

Dienstag, 27. Dezember 2011

How to catch a trout !?!

Montag, 26.12.2011: Fishing-trip

Um gleich eine Vorwarnung auszusprechen: dieser Blog wird viele sicherlich erschüttern! Selbst ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich das tatsächlich gemacht habe!
Aber es stimmt, ich kann es nicht leugnen, es gibt Bilder: ich habe getötet! Einen Fisch!
Ich war nämlich angeln!

Unglaublich!

Da dieses Jahr der Weihnachtsabend und Weihnachten selbst auf das Wochenende gefallen ist und da ja eh keiner arbeitet, war Montag und Dienstag auch Feiertag! Sehr chillig die Kiwis! Jeder Arbeitgeber in Deutschland würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber das ist hier prinzipiell die Regelung. Feiertag auf Wochenende: Montag frei! :D

Da die Sonne morgens keine Chance hatte durch die dicke Wolkendecke über uns zu kommen, war es ein bisschen zu frisch zum schwimmen. Aber wofür haben wir denn ein Boot... genau: zum Angeln!
Somit waren wir alle draußen auf dem See mit dem Boot und den Angelruten! Da Tom ein echter Farmer/ Jäger ist und es sich zur neuen Aufgabe gemacht hat, mir jede noch so kleine Erfahrung zu ermöglichen, die irgendwie einem seiner Hobbies entspricht, wurde ich zunächst in die Kunst des Angelns eingeführt. Ich weiß jetzt alles über "fish-finder" (das ist eine Art Fischradar), deren Benutzung und sonstige Gerätschaften, die man zum Angeln braucht. Auch bin ich jetzt bestens informiert über Süßwasser- sowie Salzwasserfische, deren erlaubte Größen und die Angelbestimmungen in Neuseeland.

Um es kurz zu machen, auch wenn es keiner hier glauben kann: ich war das 1. Mal in meinem Leben angeln und hab tatsächlich 2 Fische an der Angel gehabt! Einen hab ich allerdings beim Einholen verloren...
Der andere hatte nicht so viel Glück!
Das Resultat meines kleinen Angeltripps war also ein rainbow-trout (Regenbogenforelle) von stolzen 49 cm und 3 Pfund.

Neuseeland zeigt seine Wirkung und Tom war sehr stolz auf mich! Und weil das dazu gehört, hab ich mir auch anschauen müssen, wie man das liebe Tier zerlegt!
Seine Aussage war sowas wie: "Wenn du in der Wildnis bist und du hast einen Fisch gefangen, dann musst du wissen, wie das geht! Sonst bringt dir der Fisch ja gar nichts."
Meine Argumente, dass ich nie alleine in der Wildnis ohne Telefon aber mit Angel und Messer sein werde, wurde ignoriert. Auch mein Einwand, dass ich dann immer noch nicht wissen würde, wie man Feuer macht und das somit auch nichts bringt, wenn ich weiß wie man den Fisch ausnimmt, hatte keine Wirkung. Aber ich bin ja schon froh, weil ich mich erfolgreich geweigert hab, das selbst machen zu müssen und nur zuschauen konnte. Außerdem war das glaube ich nicht allzu clever, weil ich glaub als nächstes steht auf meinem Stundenplan: How to make fire without any lighter!

Wie bereits erwähnt: es gibt Beweise, die mich als Fischmörder überführen!
Here they are:










 

So, ich geh mich jetzt schämen! Aber war yummy!!
:D Hugs and kisses!

Montag, 26. Dezember 2011

X-Mas 2011

Juhuuuu, ich habe es geschafft! Weihnachten ist vorbei :) und ich bin mehr als froh, dass es endlich hinter mir liegt.
Hier eine kurze Zusammenfassung:

Samstag, 24.12.2011
Tom, Mel und die Kids sind um die Mittagszeit (natürlich auch später als geplant) zum See ins Ferienhaus gefahren. Ich hab dann erstmal ganz chillig noch meine Wäsche gewaschen, die letzten Geschenke eingepackt und versucht mein Heimweh ein bisschen zu kurieren.
War dann um 17 Uhr auch endlich mal am Lake Rotoiti und kurz danach gab es auch schon dinner mit Toms Eltern Penny und Pete. Toms Schwester Annabel aus Auckland verbringt den Sommerurlaub auch am See und somit war die Familie Davies komplett.
War eigentlich ziemlich entspannt, aber an Christmas Eve passiert auch noch nicht viel, denn das "richtige" Weihnachten ist hier am 25.12. Außer natürlich das die Kinder vor Aufregung nicht schlafen können, weil ja Santa Claus in der Nacht kommt. Wir haben auch artig was für Santa auf dem Tisch gelassen, dass er auch ja glücklich ist und nächstes Jahr wieder kommt: 2 Flaschen Bier (mir zu Ehren gab es Becks) und Shortbread!
Naiv wie ich bin hab ich erstmal blöd geschaut und gefragt, ob das normal ist und Tom meinte: "Ja, Cookies und Milch kriegt der in Amerika ja schon genug... von uns Kiwis kriegt er Bier!"
Hahaaa... die Neuseeländer sind einfach zu geil!
Leider haben wir vergessen ein paar Karotten für die Rentiere liegen zu lassen.

Sonntag 25.12.2011
Das erste Mal bin ich morgens um halb 5 aufgewacht als Emily aus dem Bett gefallen ist. Die Kids haben im Zimmer neben mir geschlafen, deswegen hab ich das gehört. Ich hab sie nur brüllen gehört und dann fragen: "Mummy, jetzt bin ich ja eh schon wach.. kann ich schauen ob Santa da war?" Haha... Gott sei dank kam da ein "Nein" von Mel, sonst wäre an Schlaf nicht mehr zu denken gewesen. Um 7ne war dann aber definitiv Schluss mit schlafen weil die 2 Kids so laut waren, dass wahrscheinlich die ganze Nordinsel mitgekriegt hat, dass bei uns Santa da war. :)
Jedes Kind hat hier seinen eigenen Santa-Sack, der wirklich überdimensional groß ist und beide waren prall gefüllt mit Geschenken von ihm.
Danach war Frühstück im Ferienhaus neben uns, bei Toms Eltern, angesagt. Ganz typisch wurde hierfür der BBQ angeworfen (für alle Fleischfresser unter uns).
Die Kids und alle anderen haben nebenher die Geschenke ausgepackt, was ungefähr 1 1/2 h in Anspruch genommen hat.

Danach ging´s los (ausnahmsweise mal pünktlich) nach Tauranga zu Mels Eltern Su und Phil und ihrer Schwester Kirsten zum lunch. Und wie sollte es auch anders sein, auch hier haben die Kids Geschenke gekriegt und die ganze Prozedur hat wiederum ne gute Stunde gedauert.
Ich war eigentlich echt froh, dass nur Mels Schwester da war. Mel hat nämlich noch 2 Brüder und wenn die auch noch an dem Geschenke-Spektakel mitgewirkt hätten, hätte das wohl nochmal ne Std. länger gedauert. Witzigerweise lebt einer von ihnen in Deutschland und arbeitet als Astrophysiker und der andere lebt momentan in Hong-Kong.
"Mittagessen" war dann -wie in Deutschland- massig und viel zu viel. Allerdings der Jahreszeit angepasst mit viel frischem Gemüse und Salat. Dafür 3 verschiedene Kuchen zum Dessert... ho ho ho...das heißt mal wieder ne extra Runde schwimmen ;-)
Nachdem wir dann wieder ne Std. zurück gefahren sind Richtung Rotorua haben wir bei Toms Tante Petsy gestoppt. Da war dann deren Lebensgefährte und dessen Kinder und was weiß ich wer noch alles. Hab ich zur Hälfte schon wieder vergessen. Und wie soll es auch anders sein: hier gabs natürlich nochmal Geschenke für die Kids! Witzigerweise war Toms Tante schon voll als wir da ankamen und nachdem sie mich 5 Mal gefragt hat, ob ich nen Wein, Bier oder was anderes trinken möchte und ich jedesmal gesagt hab "ja Kaffee und Wasser wäre super" und daraufhin nichts passiert ist, hab ich resigniert und beim 6. Mal gesagt: "Ja Wein wäre klasse!" Der kam dann auch prompt! :D
Abends hatten wir dann ganz gemütlich und ohne großen Aufwand Sandwiches und waren nur "innerhalb der Familie".
Und das wars!! Weihnachten vorbei! Jiiihhhhaaaaa!

Mein Fazit: Weihnachten in Neuseeland ist witzig, chillig aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur eine Art von Weihnachtsfeeling. Wenn du am Heilig Abend Sunblocker brauchst, um dich draußen aufzuhalten ohne nen roten Schädel zu kriegen, dann ist das auch echt schwer Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Ich habs auf jeden Fall nicht hingekriegt.
Ich finde auch, dass der eigentliche Weihnachtsgedanke nicht so richtig durchkommt, weil die Kids, glaube ich, nicht mal wissen, was wir an diesem Tag feiern. Aus meiner family ist jetzt keiner in die Kirche gegangen und auch die anderen Au-Pairs haben gesagt, dass keiner ihrer Gasteltern in der Kirche war. Zudem haben die Kinder -ohne Übertreibung- ungefähr 30 Geschenke gekriegt... was einfach too much war. Es war ein einziges: Papier wegreißen, staunen, weiter zum nächsten Geschenk! Auch ich bin mega beschenkt worden. Ich hab ne Jade Kette gekriegt (typischer Maori-Schmuck und sauteuer), ein typisch neuseeländisches Kochbuch, viiiieeeel Schokolade :), ne Handcreme, ein Reiseset mit Pflegeprodukten, T-Shirt und noch mehr Schokolade!

Alles in allem war es ganz schön, wenn ich auch froh bin, dass ich nächstes Jahr wieder im kalten Deutschland bin... obwohl das eigentlich nicht der springende Punkt ist. Das Wichtigste ist - ich hab wieder meine Familie bei mir!! Von mir aus wieder bei 23 Grad unter Kiwi-Sonne... nur bitte mit all meinen Lieben!








Samstag, 24. Dezember 2011

Merry Christmas everyone!

Knock - knock!!! Who is it? It´s CHRISTMAS EVE!!!

Ich wünsche jedem von Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest mit euren Familien, Freunden, Haustieren und jedem der noch dazu gehört!! Habt eine schöne Feier und genießt die Zeit mit euren Lieben.

Auch wenn bei uns heute der 24. Dezember ist, wird Santa Claus erst morgen früh die Geschenke bringen. Das heißt: just in time with the german Christkindl :)
Dank 12 h Zeitverschiebung feiern wir also gleichzeitig und ich fühle mich euch ein Stück näher.
Denn Weihnachten hier ist auf keinen Fall mit dem Weihnachten zu Hause zu vergleichen. Meine Gastfamilie ist schon zum Lake Rotoiti aufgebrochen, mit Sack und Pack für die nächsten 2 Wochen zum Sommerurlaub. Ich kann (dank eigenem grünen Flitzer) später dazu kommen. Heute Abend ist dann family dinner bei Toms Eltern und morgen früh ist gleich nach dem Aufstehen Bescherung angesagt. Dann beginnt die große Tour: Brunch bei Mels Eltern, afternoon tea bei granny petsy (Toms Oma) und wieder BBQ bei Toms Eltern. Und dann ist alles wieder rum :)
Das heißt, sehr ähnlich zu unserem Fest ist, dass es ein großes Essen ist und für die Kinder gibt es auch hier Geschenke im Überfluss - vielleicht noch einen Ticken extremer als bei uns. Ich glaube Emily wird um die 30 Päckchen kriegen alles in allem. Jedoch ist es wirklich nur der 25. Dezember, der hier groß gefeiert wird und danach ist Weihnachten passé. Mir kommt das sehr entgegen, denn ich bin froh wenn ich das dieses Jahr hinter mich gebracht habe.
Für mich ist es hier nicht unbedingt die schönste Zeit momentan, denn ich vermisse es sehr zu Hause zu sein und all die kleinen Dinge zu tun, die diese Zeit so besonders machen. Weihnachtslieder hören und Plätzchen backen. Der "last-minute" Einkaufswahn, weil ich mal wieder zu spät dran war, um alles rechtzeitig zu besorgen :), über den Weihnachtsmarkt spazieren, Glühwein trinken... Weihnachtsbaum schmücken mit meinem Schatz, Geschenke austauschen mit all denen, die man am Abend nicht bei sich hat, in die Kirche gehen und abends gemütlich daheim zu feiern.
Es ist sehr seltsam nicht zu Hause zu sein zu dieser Zeit, aber ich versuche es als eine wertvolle Erfahrung zu sehen, weil ich mich auf das besinnen kann, was eigentlich diese Zeit zu etwas Besonderem macht: die Menschen die man liebt! Es sind nicht die Geschenke auf die es ankommt, sondern es ist die Zeit, die man zusammen verbringen kann und Ruhe und Harmonie, die alles umgibt.
Ich freue mich sehr nächstes Jahr wieder zu Hause zu sein und ich vermisse euch schrecklich momentan.

Leider habe ich am Lake Rotoiti keinen Internetzugang und bin deswegen etwas von der Außenwelt (und vor allem von Deutschland) abgeschnitten. Ich werde jedoch viele Photos machen und dann nachträglich posten, versprochen!

Fühlt euch sehr fest gedrückt und geherzt und denkt dran: ihr werdet vermisst!!!
Merry and happy Christmas and a wonderful time with your family,

best wishes from New Zealand

Sabsi

Freitag, 23. Dezember 2011

Ein Stern von meinem Sternchen

Vorweihnachtliche Grüße nach Deutschland!!!

Der liebe Paul hat uns heute mal wieder besucht und mir etwas super schönes mitgebracht. Ich hab ihm gesagt, wenn er so weiter macht schulde ich ihm bald mal ein Essen, weil immer wenn er kommt hab ich den ganzen Tag ein Lächeln auf den Lippen.
Heute war der Anlass dafür ein wunderschöner rießengroßer Weihnachtsstern von meinem kleinen Sternchen zu Hause. :)

Liebe Chrissie!
Dieser Blog ist nur Dich und ich hoffe du weißt, dass ich mega stolz und dankbar bin, dich zu haben und zu wisssen, dass du immer hinter mir stehst - auch wenn ich am anderen Ende der Welt bin!
Du bist mehr als nur meine beste Freundin... du bist mein zweites Ich und ich vermisse dich unendlich! Ich bin in Gedanken immer bei dir und hoffe das es dir gut geht.

Danke meine Süße für den wunderschönen Weihnachtsgruß, ich hoffe ich krieg das hin, dass er länger als 4 Tage überlebt :)





 Morgen ist es dann soweit...Weihnachten steht vor der Tür.
Wie man auf den Bildern ein bisschen im Hintergrund erkennen kann, hat sich das neuseeländische Wetter jetzt doch entschieden sich seiner Jahreszeit anzupassen und so langsam kommt der Sommer an! Die letzten Wochen waren, bis auf wenige Ausnahmen, mit Regen und Wolken ausgefüllt. Pünktlich zum weihnachtlichen BBQ steigen die Temperaturen und die Sonne kommt raus.
Ist das nicht schön? Für mich jedenfalls schon, denn ich versuche die Weihnachtsstimmung (die eh nicht da ist) so gut wie es geht von mir fern zu halten, um nicht noch mehr Heimweh zu bekommen.

Superliebe Grüße aus dem sonnigen Neuseeland,
eure Sabsi

Montag, 19. Dezember 2011

Meine kleine Garage

Hallo ihr Lieben zu Hause,

da momentan hier nicht viel aufregendes passiert, kann ich auch leider nicht viel berichten. Mein 4. Adventswochenende verläuft eher relaxt und recht unspektakulär. Am Freitag hab ich mich mit den anderen Au-Pair Mädels bei Anna zu Hause getroffen und wir haben "unseren Abschied" gefeiert. Da dies das letzte Wochenende vor Weihnachten ist und wir alle an unterschiedlichen Orten Weihnachten verbringen werden und die darauffolgenden Wochen jeder etwas anderes geplant hat und in den Urlaub fährt, wollten wir nochmal richtig ausführlich feiern! Das haben wir auch gemacht mit: Pizza, Schokolade, Marshmallows, Cookies, Schokofrüchten, Eiscreme, Chips, Kuchen, Bonbons und Wein. Alles in allem haben wir die Kalorien eines Monats in einen Abend gepackt und verspeist.
Samstag waren wir dann Nachmittags ein bisschen Weihnachtsgeschenke shoppen und abends hab ich dann gearbeitet.
Sonntag war ich dann richtig lazy und ohne direkten Zugang zur Außenwelt, da mein Internet nicht funktioniert hat :( Das passiert hier hin und wieder mal, dass einfach das Netz nicht geht und ich mich nicht einwählen kann... aber das kratzt leider auch keinen außer mir. Ich höre dann so nette Aussagen wie "mhm, lass uns mal schauen ob es morgen wieder geht" oder "das ist ja blöd...gut das heute Sonntag ist"! Haha... ja so kann man das auch sehen.
Abends war ich dann schwimmen und hab versucht mein schlechtes Gewissen wegen der Unmengen an Schokolade zu beruhigen und anschließend war ich mit Sanna im Kino und wir haben "New Year´s Eve" gesehen.

Heute hat dann die neue Arbeitswoche schon wieder begonnen und ich hab auch wieder ein funktionierendes Internet. Da ich bis jetzt nur von der Farm, der Straße und der Stadt ein bisschen berichtet habe und sonst nichts weiter aufregendes passiert, dachte ich: zeig doch deinen Lieben zu Hause mal wie du hier so wohnst!
Deswegen hier: Tadaaaaa!! *tusch* We proudly present: my little sweet garage!!
Tatsächlich ist das weniger Scherz als viele jetzt denken werden. Ich habe mein eigenes Zimmer und mein eigenes Badezimmer außerhalb des Hauses. Das ist sehr praktisch, weil die Kids mich morgens nicht aufwecken um 6.15 Uhr wenn die normalerweise wach sind :) und ich auch sonst ein bisschen mehr Gelegenheit hab, mich zurück zu ziehen.
Allerdings ist mein Zimmer tatsächlich ein Anbau innerhalb der Garage und deswegen sage ich immer liebevoll: meine kleine Garage dazu.
Hier die Bildbeweise:


Grace besucht mich manchmal :)


Man beachte bitte die unglaubliche Breite meines Waschbeckens :P

Daumen hoch :)

Die ganze Garage

Meine kleine Garage!


Für alle, die jetzt denken, das ist nur so sauber und ordentlich wegen der Bilder: ihr irrt euch! Bei mir sieht es immer so aus. Jeden Morgen wird das Bett gemacht und aufgeräumt.
Das hat den einfachen Grund das mein Zimmer aus Fenstern besteht und jeder, der im hinteren Teil des Gartens ist hineinschauen kann.
Hauptsächlich hab ich diesen Entschluss in meiner ersten Woche gefasst, nachdem ich eine kleine nette Unterhaltung mit Emily hatte, über die Sauberkeit und Ordnung, die man in seinem Zimmer haben sollte. Dies lief ungefähr so ab. Wir waren draußen und haben im Sandkasten gespielt, der so schräg vor meinem Fenster ist.
Ich: "Emily los, es ist Zeit reinzugehen und vor dem Abendessen dein Zimmer aufzuräumen". Sie: "Äh nein Sabrina, ich glaube es ist eher Zeit dein Zimmer aufzuräumen". Ich: "Warum?". Sie: "Weil alle deine Kleider auf deinem Bett und auf dem Boden liegen". Ich: "Ja ich war heute morgen spät dran, das mach ich nachher weg - erst bis du dran". Sie: "Ja aber bei mir sieht es nicht so schlimm aus wie bei dir". Ich: "Ja deswegen muss ich nachher zur Strafe alles alleine aufräumen und bei deinem Zimmer hast du Hilfe von mir". Sie: "Ich glaube wenn du das alleine aufräumen willst, brauchst du die ganze Nacht". Ich:"Nein so schlimm ist es nicht, ich mach das nachher schnell". Sie: "Ich räum mein Zimmer dann auch erst wieder auf wenn es so aussieht wie bei dir jetzt". Ich: "Nein, du räumst jetzt auf... du willst doch nicht in so ner Unordnung leben". Sie: "Aber du lebst doch auch in so einer Unordnung!" ..... mhm um das ganze abzukürzen: diese Diskussion dauerte 15 Minuten und das wird nie wieder passieren, weil das sehr anstrengend sein kann wenn eine 4-Jährige eigentlich die besseren Argumente hat, weil man selbst ein schlechtes Vorbild war.
Somit beginnt mein Morgen mit: tidy-up time! :)
Ist das nicht toll... vor allem montags ist das super, da freut man sich aufs Aufstehen!

So ihr Lieben... das war mein Wort zum Montag. Take care. Kiss and a cuddle, Sabsi

Donnerstag, 15. Dezember 2011

the green machine :)

Hallo ihr Lieben,

heute haben mir meine Gasteltern ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht, dass ich natürlich sofort mit euch teilen möchte!
Ich habe mein eigenes Auto... juhuuuu!!! Wahrscheinlich hatten sie Angst, dass ich in den teuren Subaru noch mehr Kratzer reinfahre :D
Deswegen bin ich jetzt stolze "Besitzerin" eines mintgrünen Toyota Corsas! Jaaaaa, es ist wirklich ein Toyota und kein Opel. Nur um den Kommentaren vorzubeugen!
Er ist steinalt (1997) und manchmal quietscht er wie verrückt aber es war Liebe auf den ersten Blick. Und er hat nur 120.000 km drauf, was für die Verhältnisse hier echt nichts ist.
Mein Hostdad nennt ihn liebevoll "snot-car", was soviel heißt wie Rotz-Auto (ist aber auf die Farbe bezogen)

Ich kann euch also voller Stolz mein neues hübsches Fortbewegungsmittel präsentieren... Tadaaaaaaa:




Ist er nicht ein Traum?? :D

Bis bald ihr Lieben... eure Sabsi

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Mami ist die Beste!

Heute war mal wieder Paul bei uns... für alle, die es vergessen haben: das ist unser Briefträger! Und er hatte Post für mich dabei. Aber nicht nur einfache Post, sondern ein rießen Paket aus Deutschland. Jiiiiipppiiiieeehhhhh!!

Der Inhalt war dann mehr als je erwartet. Ich bin jetzt nicht nur versorgt mit dem Großteil meiner Weihnachtsgeschenke, sondern hab selbst noch nen super Vorrat an Kinderschokolade und allem was man hier so vermisst.
Haribo ist hier seit neuestem auch keine Wundermarke mehr, denn eine große Supermarktkette hat die jetzt eingeführt. Aber es gibt keine Kinderschokolade und auch kein Milka... und damit bin ich jetzt erstmal eingedeckt, dank Maaaammmiiii! *freu freu*

Danke Mami, du bist die ALLER ALLER BESTE!!!!
Ich knuddel dich ganz feste und schick dir ein paar dicke Knutscher rüber.


Sonntag, 11. Dezember 2011

3. Advent 2011: Surfing lessons

Hallo ihr Lieben zu Hause,

heute ist der 3. Advent und genau 2 Wochen vor Weihnachten (dem neuseeländischen Weihnachten zumindest) und wie könnte man diesen Tag besser nutzen als mit ... exakt: Surfstunden!
Plätzchen backen und Weihnachtslieder hören ist was doch nur was für Langweiler (oder für alle, die in Weihnachtsstimmung sind)! Wir in Kiwiland nutzen unsere Sonntage gerne um aktiv, sportlich und am Meer zu sein. Und uns unglaublich vor der halben Welt am Strand zu blamieren :D

Organisiert wurde das ganze von Au-Pair-Link was die größte Au-Pair-Organisation in Neuseeland ist. Ich bin nicht über diese Gesellschaft hier, aber ich hab die Betreuerin der Mädels kennengelernt und sie hat gemeint, ich wäre bei allem willkommen was Au-Pair-Link organisiert. So ging´s also morgens um 8.30 Uhr los zum Mt. Maunganui beach. Die Rotorua-Crew bestand dieses Mal aus Nadine, Yessie, Anna, Sanna, Kathrin und mir. Insgesamt waren wir am Strand um die 20 Mädels aus der kompletten Bay of Plenty. Die Mehrheit aller Mädels kommt aus Deutschland. Allgemein ist Neuseeland von Deutschen wirklich überbevölkert...an jeder Ecke hört man irgendjemand Deutsch sprechen, was ziemlich irritierend sein kann mit der Zeit.

Nach ein paar Trockenübungen und theoretischer Einführung in "how to surf" ging es dann endlich raus ins offene Meer :) Ich glaube, ich hab noch nie zuvor so viel Meerwasser geschluckt wie in diesen 2 Stunden. Aber es hat sich gelohnt: zum Schluss hab ich´s tatsächlich geschafft aufzustehen und die Balance bis zum Strand zu halten...wooohoooo! Ich glaube das anstrengendste beim Surfen lernen ist wieder raus zu kommen mit diesem Surfbrett neben einem. Kaum denkt man sowas wie: "ok, jetzt noch 5 Meter und dann bist du weit genug vom Strand entfernt und kannst wieder los" dann kommt die nächste Welle und zack! - wurden aus den 5 Metern gleich mal wieder 8 :(
Trotzdem hatten wir wirklich richtig viel Spaß. Das Wetter war zwar nicht so super, wie man es von einem Sommertag in Neuseeland erwarten würde, aber immerhin hat es nicht geregnet. Und es hat gereicht um sich einen schönen Sonnenbrand einzufangen (auch wenn die Sonne hinter den Wolken versteckt war) und ich mich mit Sunblocker LSF 60 eingecremt hatte, bevor ich ins Wasser bin.
Das ist hier übrigens nicht wirklich ungewöhnlich, denn die Sonnenmilch mit dem niedrigsten Lichtschutzfaktor hat 30. Die Kinder haben eine mit LSF 75.
Nach den Surfstunden hatten wir dann zusammen BBQ in der Nähe vom Strand, was auch bitter nötig war, weil wir alle richtig ausgepowert waren. Ist echt anstrengend das Surfen! Bevor wir wieder losgedüst sind Richtung Rotorua haben wir noch gewichtelt, damit wir wenigstens eine bisschen in Weihnachtsstimmung kommen :)

Hier die Pics von einem awesome-day at the beach:



let´s go surfing: Kathrin, Sanna, Yessie, Anna and Nadine












it was very windy


bye-bye beach...see you soon