Kaum in Rotorua angekommen war ich auch schon wieder weg :) Am Donnerstag ging's morgens um 6 Uhr los nach Auckland. Für alle, die nicht wissen wo Auckland liegt, hier die Karte:
http://maps.google.de/maps?saddr=Rotorua&daddr=Auckland&hl=de&ll=-38.376115,178.417969&spn=8.816202,18.303223&sll=51.151786,10.415039&sspn=14.132112,36.5625&geocode=FfATuv0dkluBCikrsvaCPZhubTExmaNDYe8ABQ%3BFbS8zf0dRK1qCin75pxa-0cNbTEXmaJDYe8ABQ&vpsrc=6&mra=ls&t=m&z=6
Die Fahrt war, obwohl ich das niemals erwartet hätte sehr stressfrei und meine 2 kleinen Monster waren sehr geduldig und haben brav ausgehalten, bis wir da waren.
In Auckland angekommen, haben wir Tom im Büro abgesetzt und sind mit den Kleinen in Kelly Tarlton´s Underwater World (http://kellytarltons.co.nz/)
Die Kids waren natürlich begeistert von den ganzen Tieren. Vor allem von den Haien und den Pinguinen.
| Monster-Rochen |
| Pinguine mit Babys |
Danach haben wir versucht im Nokia-Store mein Handy wieder in Gang zu bringen. Weil ich es natürlich geschafft hab in der ersten Woche mein Display zu zerstören :( Ist mir beim Joggen aus der Hose gefallen und auf den Asphalt geknallt. Spart euch die Kommentare von wegen "was nimmst auch dein Handy mit zum Joggen...." war nicht meine Idee. Mein Hostdad macht sich Sorgen, das ich mich verlaufe, weil er wohl meiner Orientierung nicht so ganz traut... vielleicht weil ich links und rechts nicht auseinanderhalten kann... wer weiß. ;-)
Auf jeden Fall besteht er darauf, dass ich immer ein Handy dabei hab.
Tja, das war dann erstmal schwierig weil die nette Lady im Nokia Store lächerliche 35 NZ Dollar angesetzt hat um das Gerät zu öffnen und weitere 180 -250 NZD um irgendeine Reperatur vorzunehmen. Auch wenn es nur ein Wackelkontakt wäre. Demnach hab ich jetzt ein neues Handy, was bei uns glaube ich eins der ersten auf dem Markt war und nichts kann außer SMS-schicken und Telefonate führen. Ich glaube bei uns wird die Serie gar nicht mehr geführt :D
Ihr werdet jetzt lachen, aber diese kleine Tatsache, dass ich mein Handy wechseln musste war das berühmte kleine Pünktchen auf dem i und stürzte mich den kompletten Freitag ins Tal der Tränen. Die andere Tatsache war, dass der Kleine mich die halbe Nacht zuvor wachgehalten hatte, weil er momentan Zähne kriegt und alle 2h gebrüllt hat. Da wir jedoch in einem Appartment übernachtet haben und ich nicht "mein eigenes Haus" so wie in Rotorua hatte, bin ich eben auch mit aufgwacht und hatte dementsprechend wenig Schlaf. Der Tag war demnach gefüllt mit viel Frust und Heimweh und ich war eigentlich den ganzen Tag am Telefon (am Alten... aus Trotz) und hab mich ausgeheult. Armer Schatz, sorry für nächtelanges Wachhalten und morgens um 5 aus dem Bett holen :)
Allerdings hab ich wirklich eine sehr einfühlsame Gastma, die komplett Verständnis gezeigt hat und die Pläne für den Tag über Bord geworfen hat. Eigentlich hätte ich den ganzen Nachmittag die Kids gehabt und sie wollte shoppen gehen. Anstelle von dem sind wir dann morgens gemeinsam zum Strand und hatten einfach nur einen "hang around day".
Mittags konnte ich dann in Ruhe telefonieren und schlafen und hab nur von 6-11 abends babygesittet.
Am Samstag hatte ich Freizeit bis wir abends wieder zurück gefahren sind. Den halben Tag hab ich mit Anne (einem anderen Au-Pair aus der Nähe von Rotorua, die zufällig auch in Auckland war) verbracht. Wir haben erstmal morgens eine der ersten Fähren nach Devenport genommen und sind dort auf den Mt. Victoria gestiegen, wobei diese tollen Aufnahmen entstanden sind:
| Old ferry building |
| Blick zurück von der Fähre |
| Devenport |
| Devenport |
| Devenport |
| Devenport |
| Devenport |
| Devenport von oben |
| Auckland harbour bridge |
| Skyline Auckland |
Zurück in Auckland ging´s dann los ein bisschen die City erkunden.
Sightseeing Tour in der City of Auckland:
Old Custumhouse (built in 1888):
| heute: Home of Prada, Gucci, LV and *the one and only* TIFFANY & Co. |
Civic Theatre (erste Veranstaltung 1929):
Sky Tower (328m) und über den Dächern von Auckland auf dem Sky Tower:
| Teil vom Hafen |
| Sabsi und die harbour bridge :-) |
Weitere Impressionen vom Stadtbild Aucklands:
Nach unserer Sightseeing Tour hat Tom mich in der Stadt aufgepickt und wir sind mit den Kids in den Zoo. Dort hab ich dann auch endlich meine ersten Kiwis zu Gesicht bekommen :) Leider gibt´s davon keine Photos, weil man die kleinen Vögelchen nur im Dunkeln beobachten kann, da sie nur nachtaktiv sind. Emily hat mir auch grade so 5 Minuten gegönnt, um die kleinen Vögelchen zu begutachten, bevor wir weiter mussten zu den "interessanten" Tieren. Ja gut, Recht hat sie schon ...sehr viel machen die Kiwis nicht und man muss auch im Zoo echt Glück haben, wenn mal einer zufällig vorbei huscht am Fenster.... aber die sind sooooo süüüüßßß. :D Leider sieht das eine fast 4-Jährige anders.
Danach ging´s wieder zurück nach Rotorua :)
Für heute (Sonntag) hatte mich Mel gebeten ein "german dinner" zu kochen. Wooohhhaaa, das war erstmal ne kleine Herausforderung, weil ich nicht nur für meine family gekocht habe, sondern auch noch für Freunde von Mel und Tom. Ein ganz liebes Ehepaar, bei dem der Mann gebürtiger Deutscher ist und hier in Neuseeland geheiratet hat. Sowie deren Tochter und die Nichte, die ihre Au-Pair Zeit in Auckland eine Woche zuvor abgebrochen hat und am kommenden Freitag wieder zurück nach Deutschland fliegt. Insgesamt waren wir 7 Erwachsene und ich stand den kompletten Tag in der Küche. Es gab dann aber (für die Fleischfresser unter uns) ein sehr klassisches und traditionelles deutsches Abendessen mit Rindsrouladen, Spätzle, Rotkraut und Kartoffelsalat. Haahaaa... das gibt´s nicht mal zu Hause, weil mir das da schon zu viel Arbeit ist. Tom hat aus dem Supermarkt noch echtes deutsches Bier besorgt: Krombacher :( Ist neben Becks hier das einzige deutsche Bier was es gibt. Weizen kennen die hier nicht. Die vegetarische Alternative für mich war eher weniger passend zum Rest und auch nicht wirklich typisch deutsch: frisch gefangenen Red Snapper vom Barbecue.
Als Nachtisch gab´s dann Apfelstrudel mit Vanilleeis. Da es in Neuseeland jedoch keinen "fertigen" TK- Strudelteig gibt und leider auch keine fertiges Rotkraut aus der Dose war hier komplette Eigenarbeit gefragt. Auch wenn Tom gemeint hat, dass ich das jede Woche kochen könnte bleib ich dabei: Kochen ist Stress pur und vor allem wenn man in Neuseeland ist und bei allem improvisieren muss!
Tja das war das Ende eines sehr ereignis- und teilweise tränenreichem verlängertem Wochenende :) Jetzt steht dann schon wieder der Montag vor der Türe und übermorgen hab ich dann 2 Wochen Neuseeland geschafft ;)
Zum Abschluss möchte ich euch alle auch noch ein bisschen beruhigen. Ich hab so viele Nachrichten bekommen, ob ich denn schon Kontakt zu anderen hab und Anschluss außerhalb von meiner Gastfamilie gefunden habe. Ihr könnt wirklich aufatmen. Ich habe ein kleines süßes Etwas kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Leider hab ich noch etwas das Gefühl, dass er mir gegenüber etwas schüchtern und misstrauisch ist, aber ich bin sicher mit der Zeit wird sich das ändern. Hier der Bildbeweis :
Alles Liebe, eure Sabsi
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